translations: 3c4fdb91cfb611571c2e103187b11b94, fr, de
This data as json
| text_hash | source_lang | target_lang | translated_text | created_at |
|---|---|---|---|---|
| 3c4fdb91cfb611571c2e103187b11b94 | fr | de | Das rechtliche Gehör, garantiert durch Art. 29 Abs. 2 BV, umfasst namentlich das Recht der Parteien, sich vor Erlass eines sie beschwerenden Entscheids zu äussern, Beweise betreffend entscheidrelevante Tatsachen beizubringen, an der Beweisabnahme teilzunehmen, von den Beweisen Kenntnis zu nehmen und sich dazu zu äussern (BGE 142 II 218 E. 2.3 S. 222; BGE 140 I 285 E. 6.3.1 S. 299). Wie durch Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO und Art. 29 Abs. 2 BV garantiert, umfasst das rechtliche Gehör darüber hinaus das Recht der Parteien auf Akteneinsicht (BGE 126 I 7 E. 2b S. 10; Urteil 6B_688/2014 vom 22. Dezember 2017 E. 6.1.1). Als Konkretisierung der Garantien des fairen Verfahrens und der Verteidigungsrechte (Art. 32 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 3 EMRK) wird die Akteneinsicht im Strafverfahren zudem allgemein durch Art. 101 Abs. 1 und Art. 107 Abs. 1 lit. a StPO gewährleistet (Urteile 6B_1456/2017 vom 14. Mai 2018 E. 2.1; 1B_445/2012 vom 8. November 2012 E. 3.2). | 2026-06-08T07:50:35.359652 |